Bobby-Scooter


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Abseits der klassischen Fuhrparks an Rutschfahrzeugen mit vier Rädern hält Spielzeughersteller BIG spannende Alternativen parat.

Auf dem schnittigen Bobby-Scooter fährt es sich zwar anders, bereitet dem Nachwuchs aber mindestens ebenso viel Spaß.

Kann der das Miniaturdreirad mit seiner etablierten Verwandtschaft mithalten?

Schwarz-grüner Mopedflitzer

Äußerlich erinnert der Bobby-Scooter* klar an ein modernes Moped. Während das Lenkrad mit Hupe in Schwarz gehalten ist, leuchtet der Rumpf in auffälligem, hellem Grün.

Bei gestressten Ohren ist die Anschaffung jedoch nicht uneingeschränkt empfehlenswert: BIG verbaut hier die alten, herkömmlichen Hartplastikreifen.

Diese sind für ihre unüberhörbare Geräuschentwicklung bekannt, weswegen der Hersteller auch separat erhältliche Alternativen mit echter Gummierung anbietet.

Front und Heck werden wie üblich mit einigen Stickern verziert und verleihen so der Optik den letzten Schliff.

Praktisches Zubehör gibt es auch für diesen Ableger: Das Steckloch zur Verwendung diversen Zubehörs wie etwa dem Bobby-Car-Trailer als Anhänger befindet sich wie gewohnt auf der Rückseiten.

Leider lässt sich die bekannte Schubstange für längere Familienausflüge jedoch aufgrund des abweichenden Chassis nicht anbringen. So muss der kleine Pilot selbst mit seinen Beinen für ausreichende Geschwindigkeit sorgen.

Bei einer Verschnaufpause steht das Gefährt also still. Durch die sichtbar schmalere Bauform gelingt das Anfahren im Gegenzug spürbar leichter. Maximal trägt die schicke Konstruktion 25 kg an Körpergewicht.

Neue Herausforderung für kleine Fahrer

In Sachen Qualität und Sicherheit lässt der Produzent nichts anbrennen. Weiterhin ist der bewährte und bruchresistente Kunststoff Hauptakteur bei nahezu allen Bestandteilen des flotten Dreirades.

Um unnötige Bauchlandungen vorzubeugen, blockiert das Lenkrad ab einem zu spitzen Einschlagswinkel.

Extrem scharfe Kurven bleiben kleinen Rennfahrern daher verwehrt, was insgesamt der Stabilität während der Handhabung zugute kommt.

Da anders als beim klassischen Vertreter auf erhöhter Sitzposition Platz genommen wird, stellt diese Variante erhöhte Anforderungen an Aufmerksamkeit und den Gleichgewichtssinn.

Die Altersempfehlung startet daher erst ab frühestens 18 Monaten. Von Seiten des TÜVs und GS gibt es keinerlei Einwände für die Nutzung als Kinderspielzeug.

Auch als Trike bleibt somit das Fahrerlebnis auf den BIG-Rutschfahrzeugen ein relativ ungefährliches Freizeitvergnügen für Kleinkinder.

Fazit

BIG-Bobby-Car für Fortgeschrittene: Mit dem Bobby-Scooter* kommt definitiv Abwechslung ins Rennfahrerleben und bietet dem Nachwuchs ein neues Fahrgefühl.

Ein sinnvolles Trainingsprogramm für Koordination, dass garantiert mit einer Menge Freude und Eifer begleitet wird.

Allerdings verkommt das Fahrgefühl in mancher Hinsicht zu authentisch: Plastikräder sorgen für entsprechenden Schallpegel bei hartem Untergrund.

Dies und die fehlende Schubstange beschneiden ein wenig die Einsatzmöglichkeiten unter freiem Himmel.

Dennoch für die direkte Umgebung des eigenen Zuhauses bleibt diese Variante eine sehr interessante sowie äußerst unterhaltsame Alternative. Mit ungefähr 25€ Kaufpreis ist er sogar ein echtes Schnäppchen.

Bobby-Scooter

Bobby-Scooter
8.2

Qualität

9/10

    Indoor

    9/10

      Outdoor

      8/10

        Zubehör

        8/10

          Preis / Leistung

          9/10

            Pros

            • anderes Fahrgefühl
            • trainiert Koordination und Gleichgewichtssinn
            • schnittiges Design
            • kompatibel mit Bobby-Car-Trailer
            • sehr günstig

            Cons

            • keine Schubstange
            • laute Plastikräder